Gastbeitrag: Inklusion

Blog Eintrag Thema „Inklusion“
Erstmal ein paar Worte zu mir. Ich bin Nadine 28 Jahre jung und die Hundemama von Winnie und Mylow. Wir leben in der Nähe von Köln.
In diesem Blog Eintrag werde ich kurz umreißen, was genau Inklusion ist und wie ich zu dem Thema stehe.
 
Also was ist Inklusion eigentlich?
Der Begriff kommt aus dem lateinischen und bedeutet Einschluss.
Dieser Einschluss geht von statten, indem jeder Menschen so akzeptiert wird wie er oder sie ist und ihn dann zu integrieren.
Es ist völlig egal wo du her kommst, wer du bist oder, ob du eine Behinderung hast oder nicht.

Was bedeutet Inklusion im Arbeitsleben?

Menschen mit Einschränkungen arbeiten Hand in Hand mit Menschen ohne Einschränkungen zusammen. So kann jeder von dem Talent des anderen profitieren.

Wie stehe ich zu dem Thema?
Ich persönlich empfinde es als unausweichlich jeden Menschen zu akzeptieren, wie er ist. Jeder Mensch hat seine Talente und man kann nur voneinander lernen, indem man zusammen arbeitet. Nur weil ein Mensch eine Einschränkung hat, sollte er oder sie nicht vom Alltag der anderen ausgeschlossen werden. Jeder kann ein Stück zur Gesellschaft beitragen. Der eine mehr, der andere weniger.
Warum sollte beispielsweise ein Querschnittsgelähmter, aber hoch intelligenter Mensch, die Welt nicht an seinem Wissen teilhaben lassen?
Ein prominentes Beispiel hierfür ist Steven Hawking. Er war ein auf den ersten Blick ein schwerbehinderter Mann. Seine Intelligenz sucht aber bis heute seines gleichen.
Daran sieht man wie wichtig es ist, niemanden zu unterschätzen.
Jeder Mensch ist auf seine oder ihre Art und Weise etwas ganz besonderes.
Das Thema liegt mir besonders am Herzen, da meine Cousine Lea genau in solch einem Betrieb mit arbeitet. Ihr wäre es in einem herkömmlichen Job nicht möglich zu arbeiten. Durch die Werkstätten hat sie sogar ihr Talent zur Schauspielerei entdeckt, hat sogar in einem tollen Theater Stück mitgeteilt und YouTube Tutorials erstellt. Sie wohnt sogar alleine und hat einen kleinen Hund: Lizzy. Sie geht voll in der Aufgabe auf sich um dieses kleine Lebewesen zu kümmern. Verdient nicht jeder ein solches Leben. Wir sind alle Menschen und alle gleich.
Ich habe meine Cousine um ein Zitat gebeten, was ihr die Arbeit dort bedeutet:
„Bei meiner Arbeit wird nicht auf Zeitdruck bearbeitet, sondern jeder macht es so wie er oder sie es kann. Es wird auch nicht verglichen, sondern jeder wird für seine Arbeit wertgeschätzt. Wir werden alle individuell gefördert und man vermittelt uns das Gefühl zum großen ganzen dazu zu gehören. Es herrscht ein sehr netter Umgangston miteinander und es wird sich gekümmert und man hat immer Verständnis füreinander. Man schätzt und mag unsere Arbeit und jeder wird gelobt für das was man kann.“
Viel mehr braucht man dazu nicht mehr sagen, oder?
Das Ganze macht mich so unfassbar stolz. Sie kann durch die Arbeit dort ein geregeltes Leben führen und fühlt sich absolut zugehörig.
Bellovie unterstützt genau diese Besonderheit eines jeden Menschen, indem sie mit Behinderten Werkstätten und Inklusions Werkstätten zusammen arbeiten.
Dieses Thema ist so emotional für mich, da ich auch in meiner Familie miterlebe, wie extrem wichtig so eine Arbeit ist.
Ich hoffe ich konnte euch dieses so wichtige Thema etwas näher bringen.

Du willst wissen, wer hinter diesem Beitrag steckt? Dann schau mal hier:

https://instagram.com/winnie_und_mylow_streetdogs?igshid=fb6c0ym30vex

Die Bilderreihe wurde übrigens in unserer Berliner Werkstatt aufgenommen und zeigt die Arbeit von unserer Bellovie Näherin. Herzlichen Dank für die spannenden Bilder.

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